Jerry Bruckheimer (* 21. September 1945 als Jerome Leon Bruckheimer in Detroit, Michigan) ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent deutscher Abstammung.

Bruckheimer wuchs als Sohn jüdischer Eltern, die in den 1930er Jahren aus Deutschland in die USA auswanderten, in armen Verhältnissen in einem kleinen Haus in Detroit auf und entdeckte bereits sehr früh seine Liebe zum Kino. Nachdem er die University of Arizona besucht hatte, begann Bruckheimer 60 Sekunden lange Filme zu produzieren. Sein erstes Werk war eine Parodie von Bonnie und Clyde.

Bruckheimer arbeitete die nächsten Jahre unter anderem in New York City an weiteren kleinen Projekten, ehe er 1983 mit dem Film Flashdance einen überraschenden Erfolg erzielte. Mit einem Einspielergebnis von 95 Millionen US-Dollar war Flashdance bis zu diesem Zeitpunkt die dritterfolgreichste Produktion der Filmgeschichte. Etwa zur gleichen Zeit gründete er mit Don Simpson die „Simpson-Bruckheimer-Productions“.

In den 1980er Jahren produzierte Bruckheimer Top Gun und Beverly Hills Cop. Durch Verträge mit Paramount Pictures und Disney wurde er immer berühmter und produzierte diverse Blockbuster. Zu den bekanntesten davon zählen Armageddon und die Fluch-der-Karibik-Reihe. Außerdem ist er an der Produktion der CSI-Serien beteiligt. Seine Filme haben bereits über 13 Milliarden US-Dollar eingespielt.

Politisch ist Bruckheimer Republikaner. Er unterstützte im Jahre 2000 und 2004 George W. Bush und 2008 John McCain bei den jeweiligen Präsidentschaftswahlen.

In den Monaten Juni 2007 bis Juni 2008 nahm Bruckheimer laut Forbes' The Celebrity 100 etwa 145 Millionen US-Dollar ein.

Im Mai 2009 wurde bekannt, dass Bruckheimer die Firma Jerry Bruckheimer Games Inc. gegründet hat, um Computerspiele zu entwickeln.

Filmografie

 

1975: Fahr zur Hölle, Liebling (Farewell, My Lovely)
1977: Marschier oder stirb (March or die)
1980: Ein Mann für gewisse Stunden (American Gigolo)
1980: Die Schläger von Brooklyn (Defiance)
1981: Der Einzelgänger (Thief)
1983: Flashdance
1984: Nachts werden Träume wahr
1984: Beverly Hills Cop – Ich lös den Fall auf jeden Fall
1986: Top Gun
1987: Beverly Hills Cop II
1990: Tage des Donners (Days of Thunder)
1994: No Panic – Gute Geiseln sind selten (The Ref)
1995: Dangerous Minds – Wilde Gedanken
1995: Bad Boys – Harte Jungs
1995: Crimson Tide – In tiefster Gefahr
1996: The Rock – Fels der Entscheidung
1997: Con Air
1998: Armageddon – Das jüngste Gericht
1998: Der Staatsfeind Nr. 1 (Enemy of the State)
2000: Nur noch 60 Sekunden (Gone in Sixty Seconds)
2000: Gegen jede Regel (Remember the Titans)
2000: Coyote Ugly
2001: Pearl Harbor
2001: Black Hawk Down
2002: Bad Company – Die Welt ist in guten Händen
2003: Kangaroo Jack
2003: Die Journalistin (Veronica Guerin)
2003: Bad Boys II
2003: Fluch der Karibik (Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl)
2004: King Arthur
2004: Das Vermächtnis der Tempelritter (National Treasure)
2006: Spiel auf Sieg (Glory Road)
2006: Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest)
2006: Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit
2007: Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Pirates of the Caribbean: At World’s End)
2007: Das Vermächtnis des geheimen Buches (National Treasure: Book of Secrets)
2009: Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin (Confessions of a Shopaholic)
2009: G-Force – Agenten mit Biss
2010: Prince of Persia: Der Sand der Zeit (Prince of Persia: The Sands of Time)
2010: Duell der Magier (The Sorcerer’s Apprentice)
2011: Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides)

Zuletzt trat er vermehrt als ausführender Produzent bei folgenden Fernsehserien auf:


The Amazing Race
Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen
Close to Home
CSI: Den Tätern auf der Spur
CSI: Miami
CSI: NY
E-Ring
Eleventh Hour – Einsatz in letzter Sekunde
Justice – Nicht schuldig
Without a Trace – Spurlos verschwunden
Dark Blue
The Forgotten – Die Wahrheit stirbt nie
The Whole Truth

 

Michael Benjamin Bay (* 17. Februar 1965 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent, der sich vor allem auf Actionfilme spezialisiert hat. Zudem widmet er sich seit einigen Jahren der Produktion von Neuverfilmungen bekannter Horrorfilme.

Michael Bay wuchs wie seine jüngere Schwester im Westwood District von Los Angeles als adoptiertes Kind einer Kinderpsychologin und eines Buchhalters auf. Im Alter von 20 Jahren traf er seine leibliche Mutter, von seinem Vater heißt es, er käme aus der Filmbranche. Bay berichtet, seine Mutter habe John Frankenheimer als seinen Vater benannt, der die Vaterschaft aber bestreite.

Seine Ausbildung absolvierte Bay zunächst an der Wesleyan University in Connecticut. Nach einer Ablehnung in einem angesehenen Filmstudiengang studierte er an Pasadenas Art Center College of Design. Michael Bay begann seine Karriere im Filmgeschäft 1984, nachdem er eine Persiflage auf eine Cola-Werbung gedreht hatte.[1] Er machte sich zunächst als Regisseur von Musikvideos für Künstler wie Aerosmith, Tina Turner, Meat Loaf und die Divinyls einen Namen und wurde für einige MTV-Awards nominiert.[2] In der Werbebranche inszenierte er mehrfach preisgekrönte Clips, unter anderem für namhafte Automobilfirmen, kalifornische Milch und Levi’s.

Jerry Bruckheimer und Don Simpson holten Bay Mitte der 1990er Jahre für den Film Bad Boys – Harte Jungs ins Filmgeschäft. Der Actionfilm mit Will Smith und Martin Lawrence wurde ein großer Kassenerfolg und bedeutete für Smith den Durchbruch in seiner Karriere. Bruckheimer und Bay blieben auch bei weiteren Filmen wie The Rock – Fels der Entscheidung (1996), Armageddon (1998) oder Pearl Harbor (2001) ein Team, lediglich Die Insel (2005) hat Bay ohne dessen Beteiligung gedreht.

Mit seiner 2003 gegründeten Produktionsfirma Platinum Dunes hat er sich zur Aufgabe gemacht, Horrorklassiker neu zu verfilmen. So produzierte er unter anderem mit Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre (2003) das Remake des Horrorklassikers The Texas Chainsaw Massacre, 2005 das Remake von Amityville Horror, sowie 2006 das Prequel Texas Chainsaw Massacre: The Beginning und das Remake The Hitcher. Weitere Projekte sind in Planung, darunter ein Remake von Alfred Hitchcocks Klassiker Die Vögel.

2007 führte Bay Regie in Transformers, auf den 2009 mit Transformers – Die Rache und 2011 mit Transformers 3 die Fortsetzungen folgten.

Für die Realverfilmung der Computerspielreihe Prince of Persia, die im Mai 2010 in die deutschen Kinos kam, war Bay ebenfalls vorgesehen. Dieser Posten wurde aber aus Zeitmangel von Mike Newell übernommen.

 

 Film-Regie

1995: Bad Boys – Harte Jungs
1996: The Rock – Fels der Entscheidung
1998: Armageddon (auch Produzent)
2001: Pearl Harbor (auch Produzent)
2003: Bad Boys II
2005: Die Insel (auch Produzent)
2007: Transformers
2009: Transformers – Die Rache
2011: Transformers 3 (Transformers: Dark of the Moon)

Musikvideo-Regie

1991: I Touch Myself, Divinyls
1992: Love Thing, Tina Turner
1992: Do It to Me, Lionel Richie
1992: You Won’t See Me Cry, Wilson Phillips
1993: I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That), Meat Loaf
1994: Rock ’n’ Roll Dreams Come Through, Meat Loaf
1994: Objects in the Rear View Mirror May Appear Closer Than They Are, Meat Loaf
1997: Falling in Love (Is Hard on the Knees), Aerosmith
2001: There You’ll Be, Faith Hill

Produzent

2003: Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre
2005: Amityville Horror – Eine wahre Geschichte
2006: Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
2007: The Hitcher
2009: Freitag der 13.
2009: The Unborn
2009: Horsemen
2010: A Nightmare on Elm Street
2011: Ich bin Nummer 4 (I Am Number Four)

 

Detlev Buck (* 1. Dezember 1962 in Bad Segeberg) ist ein deutscher Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur.

 

Leben

 

Buck wuchs auf dem elterlichen Bauernhof in Nienwohld, Schleswig-Holstein, auf und absolvierte nach Abitur und Zivildienst zunächst eine Lehre als Landwirt. Noch während der Lehrzeit drehte er im Alter von 21 Jahren seinen ersten Film Erst die Arbeit und dann? Der Film erschien kurze Zeit nach Bucks Aufnahme an die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, wo er von 1985 bis 1989 studierte. Mehrere seiner während des Studiums entstandenen Filme wurden Jahre später im Fernsehen oder im Kino gezeigt.

1991 gründete Buck zusammen mit Claus Boje die BojeBuck Filmproduktion GbR, die ein Jahr später in BojeBuck Produktion GmbH umfirmierte. Die Firma produzierte seinen ersten Langfilm Karniggels (1991) mit Bernd Michael Lade und Julia Jäger. Einem größeren Publikum wurde Detlev Buck mit seinem Film Wir können auch anders (1993, mit Joachim Król und Horst Krause) bekannt. Dieser hatte auf der Berlinale 1993 Premiere und wurde von der internationalen Jury lobend erwähnt.

Buck führte bei verschiedenen deutschsprachigen Erfolgsfilmen der 1990er-Jahre Regie, darunter Männerpension (mit Til Schweiger, Marie Bäumer und Heike Makatsch), mit dem er seinen Durchbruch hatte. Er tritt in seinen Filmen oft auch als Darsteller auf oder hat Cameo-Auftritte. Buck war in der von Leander Haußmann inszenierten Friedrich Schiller-Verfilmung Kabale und Liebe (TV) zu sehen. Weitere Rollen hatte er in Herr Lehmann (mit Christian Ulmen), Sonnenallee (mit Alexander Scheer, Alexander Beyer, Henry Hübchen, Robert Stadlober und Katharina Thalbach), in Blue Moon und in Aimée und Jaguar. Ende September 2005 spielte er eine Hauptrolle in der Komödie NVA von Leander Haußmann.

Im Jahr 2007 konnte er mit Hände weg von Mississippi, worin der Kampf eines Mädchens um die Rettung ihres Pferdes erzählt wird, auch in der Sparte Kinder- und Jugendfilm Erfolge verzeichnen.

Von November 2008 bis Januar 2009 fanden die Dreharbeiten zu Bucks Film Same Same But Different statt, eine Liebesgeschichte zwischen einem deutschen Rucksacktouristen (David Kross, den Buck schon für Knallhart engagiert hatte) und einer HIV-positiven Kambodschanerin.[1] Das Drehbuch folgt dem autobiografischen Buch Wohin Du auch gehst von Benjamin Prüfer.

Als Geschäftsführer der Firma Silbersee Film GmbH ist Buck auch als Werbefilmer tätig. In der Firma entstanden zwischen 1994 und 1996 für das Bier Flensburger Pilsener Werbefilme, die den für Buck so typischen Humor zeigen. Mit Joachim Löw drehte er Werbespots für Nivea.

Ab Oktober 2005 moderierte Buck für einige Monate auf N24 zusammen mit dem Journalisten und Filmkritiker Knut Elstermann die wöchentliche Sendung Cinematalk, in der aktuelle Filme besprochen wurden. Seit 2005 ist er Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Detlev Buck hat drei Töchter und lebt in Berlin und in Nienwohld.

 

Filmografie

 

Regisseur

1984: Erst die Arbeit und dann?

1986: Normal bitte

1987: Worauf wir abfahren

1987: Eine Rolle Duschen

1988: Was drin ist

1990: Hopnick

1990: Schwarzbunt Märchen

1991: Karniggels

1993: Wir können auch anders …

1995: Der Elefant vergißt nie

1996: Männerpension

1998: Liebe deine Nächste

2000: LiebesLuder

2006: Knallhart

2007: Hände weg von Mississippi

2008: 23 Tage – Das YouTube Fantagebuch

2009: Same Same But Different

2011: Rubbeldiekatz

2012: Die Vermessung der Welt

Autor[Bearbeiten]

1984: Erst die Arbeit und dann?

1990: Hopnick

1991: Karniggels

1993: Wir können auch anders …

1995: Der Elefant vergißt nie

1996: Männerpension

1998: Liebe deine Nächste

1999: Sonnenallee

2000: LiebesLuder

2011: Rubbeldiekatz

 

Produzent

1990: Schwarzbunt Märchen

1999: Sonnenallee

2005: NVA

2005: Kabale und Liebe

2008: Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

2009: Same Same But Different

2011: Rubbeldiekatz

2012: Die Vermessung der Welt

 

Darsteller

1984: Erst die Arbeit und dann?

1990: Alles offen

1990: Hopnick

1991: Karniggels (Cameo-Auftritt)

1992: Kinderspiele

1993: Wir können auch anders…

1994: Alles auf Anfang

1995: Bismarckpolka

1995: Küß mich

1995: Unter der Milchstraße

1996: Männerpension

1997: Nackt im Cabrio

1998: Lift

1998: Candy

1998: Liebe deine Nächste

1999: Aimée und Jaguar

1999: Sonnenallee

1999: Der Große Bagarozy

2000: Flashback – Mörderische Ferien

2000: Fernes Land Pa-Isch

2000: LiebesLuder

2001: Kuscheldoktor

2002: Platzangst

2002: Blue Moon

2003: Herr Lehmann

2003: Mein Name ist Bach

2004: Nacktschnecken

2004: Liebe süß-sauer – Die Verlobte aus Schanghai

2004: Der Glückspilz (Darsteller, in der Reihe Edel & Starck)

2005: NVA

2005: Kabale und Liebe

2007: Hände weg von Mississippi

2007: Midsummer Madness

2007: Die Gustloff

2008: Die Geschichte vom Brandner Kaspar

2008: Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

2008: Der Mond und andere Liebhaber

2009: Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte

2009: Contact High

2009: 12 Meter ohne Kopf

2011: Rubbeldiekatz

2012: Der Heiratsschwindler und seine Frau

2012: Schneeweißchen und Rosenrot

2012: Die Vermessung der Welt Cameo-Auftritt

2013: Hai-Alarm am Müggelsee

2013: Ostwind

 

Mario Barth (* 1. November 1972 in Berlin) ist ein deutscher Komiker, der sich in seinen Programmen hauptsächlich mit der zwischenmenschlichen Beziehung von Mann und Frau beschäftigt.

 

Barth wurde als eines von sechs Geschwistern in Berlin-Mariendorf geboren. Seine Eltern schickten ihn auf die katholische Privatschule St. Marien in Neukölln. Er ist selbst katholisch und war in seiner Jugend Messdiener.

Barth machte bei der Firma Siemens in Berlin eine Ausbildung zum Telekommunikationsanlagen-Elektroniker. Danach absolvierte er eine Schauspielausbildung. Bei Comedy-Workshops wie zum Beispiel auf der Köln Comedy Schule traf er auf Schauspieler und Komiker wie Diether Krebs, Anka Zink und Thomas Hermanns. Bühnenerfahrung sammelte er bei Kurzauftritten in den Fernsehsendungen NightWash und Quatsch Comedy Club.

Seit Anfang 2001 war er mit seinem Bühnenprogramm Männer sind Schweine, Frauen aber auch! unterwegs. 2003 erhielt er bei ProSieben eine eigene Comedy-Fragesendung keine ahnung?, deren zweite Staffel 2005 ausgestrahlt wurde.

Barth war unregelmäßiger Gast in der Comedysendung Schillerstraße, wo er unter anderem als Heizungsmonteur, Insektenbekämpfer, Töpfermeister und Bestattungsunternehmer zu sehen war. Außerdem war er von Beginn an bei der RTL-Sendung Typisch Frau – Typisch Mann dabei.

Am 28. Oktober 2005 erschien seine Live-DVD Männer sind Schweine, Frauen aber auch!, die am 24. und 25. Juni im Tempodrom in Berlin aufgezeichnet worden war. Sie erreichte den 3. Platz der deutschen Album-Charts und ist mittlerweile mit zehnmal Platin für zwei Millionen verkaufte Videos ausgezeichnet worden.

Am 16. Februar 2006 startete Barth sein neues Programm Männer sind primitiv, aber glücklich!, für das er im Oktober 2006 mit dem Deutschen Comedypreis in der Kategorie Beste Live-Comedy ausgezeichnet wurde.

RTL strahlte am 1. und 8. Dezember 2006 die Sendungen Mario sucht das Paradies aus, in denen er unter anderem in Dubai, als Cowboy in Texas, als Feuerwehrmann in Dallas, als Pilot à la Top Gun sowie in Hollywood mit Ralf Möller unterwegs war.

Ab dem 30. November 2007 zeigte RTL die zehnteilige, neue Unterhaltungssendung Mario Barth präsentiert.

2009 veröffentlichte Mario Barth den ersten eigenen Kinofilm, die Komödie Männersache, in der er wie in seinen Comedy-Programmen auf die Beziehung zwischen Mann und Frau eingeht.. Außerdem erschien im April des gleichen Jahres das Hörbuch Männersache auf CD.

Am 12. Juli 2008 stellte Barth den Weltrekord als „Live-Comedian mit den meisten Zuschauern“ auf, indem er vor 70.000 Zuschauern im Olympiastadion Berlin auftrat. Bislang lag der Rekord bei 15.900 Comedy-Besuchern bei einer Show des US-Komikers Chris Rock in London. Zu dem Auftritt veröffentlichte er auch seine Single Mensch Berlin, die er zusammen mit Paul Kuhn aufgenommen hatte. Im September 2008 erschien die DVD Die Weltrekord-Show: Männer sind primitiv, aber glücklich!, die den kompletten Auftritt im Olympiastadion beinhaltet.

Ende 2008 wurde Mario Barth vom Berliner Stadtmagazin tip unter 100 Kandidaten zum „peinlichsten Berliner 2008“ gewählt. Am 2. Mai 2009 startete Barth sein neues Bühnenprogramm mit dem Titel Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!. Im September 2009 erschien daraufhin die Live-CD zum Programm.

Seit 2009 moderiert er die Comedysendung Willkommen bei Mario Barth auf RTL.

Im März 2010 erschien die CD-Kompilation Die Trilogie, welche die Live-Programme Männer sind Schweine, Frauen aber auch!, Männer sind primitiv, aber glücklich! sowie Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch! umfasst. Im September 2010 wurde die DVD seines Bühnenprogramms Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch! veröffentlicht.

Im Dezember 2010 ließ Barth durch die Kölner Rechtsanwaltsgesellschaft Jonas den Spruch „Nichts reimt sich auf Uschi“ als Wortmarke eintragen, obwohl dieser Spruch spätestens in den 1990er Jahren von den Moderatoren der Sendung Frühstyxradio bei Radio ffn geprägt wurde. Ein T-Shirt-Hersteller, der diesen Spruch auf T-Shirts gedruckt hatte, wurde von der gleichen Rechtsanwaltsgesellschaft abgemahnt, wobei ein Streitwert von 100.000 € angesetzt wurde. Mario Barth selbst erklärt in einem Interview mit dem Spiegel, dass er nie die Urheberschaft an dem Spruch erhoben hat.

Im Juni und Juli 2011 ging Barth mit seinem Programm Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!, auf eine Stadiontour. Bei dieser spielte er am 4. Juni 2011 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main, am 18. Juni in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen, am 2. Juli in der Red Bull Arena in Leipzig und am 16. Juli erneut im Olympiastadion in Berlin. Insgesamt kamen über 200.000 Zuschauer zu den vier Auftritten. Der Auftritt im Olympiastadion in Berlin wurde am 9. September 2011 als DVD unter dem Titel Stadion Tour 2011 veröffentlicht.

Ende Oktober 2011 startete der Vorverkauf für sein viertes Live-Programm „Männer sind schuld, sagen die Frauen“, mit dem er 2012 und 2013 auf Tournee geht. In der ersten Woche wurden 150.000 Tickets verkauft. Die dazugehörige Live-DVD erschien unter dem gleichnamigen Titel Ende 2013.

Barth wohnt abwechselnd in Berlin und Düsseldorf, wo auch die von ihm geführte Veranstaltungsgesellschaft niedergelassen ist.

 

Rechtsstreit

 

Barth ging im Winter 2011 gegen die Linksjugend Solid aus Mecklenburg-Vorpommern vor. Diese zeigte in einem ihrer Kampagneposter sein Foto mit dem Spruch „Sexistische Rollenklischees haben so einen Barth!“ als Haupttitel sowie dem Untertitel „Geh doch selber Schuhe kaufen!“. Laut Barths Anwalt Christian Schertz habe die Organisation ohne Einverständnis des Künstlers sein Foto verwendet, worauf die Abgabe einer Unterlassungserklärung gefordert wurde; dieser Aufforderung ist „solid“ nicht nachgekommen. Laut Verband soll die Kampagne auch weiterhin gegen die Verbreitung sexistischer Rollenklischees vorgehen.

 

Diskografie

 

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Singles

2008 – Mensch Berlin (zusammen mit Paul Kuhn)

2011 – Ick liebe Dir (feat. Sido)

 

Alben

2003 – Männer sind Schweine, Frauen aber auch!

2004 – Langenscheidt Deutsch – Frau / Frau – Deutsch

2006 – Männer sind primitiv, aber glücklich!

2009 – Männersache

2009 – Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!

2010 – Langenscheidt Frau - Deutsch / Deutsch - Frau 2 für Fortgeschrittene

2012 – Männer sind schuld, sagen die Frauen!

 

DVDs

2005 – Männer sind Schweine, Frauen aber auch!

2007 – Männer sind primitiv, aber glücklich!

2008 – Die Weltrekord-Show: Männer sind primitiv, aber glücklich!

2009 – Männersache

2010 – Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!

2011 – Stadion-Tour 2011

2013 – Männer sind schuld, sagen die Frauen!

 

Kompilationen

2010 – Die Trilogie

 

Filmografie

2006 – 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug

2006 – Crazy Race 3 – Sie knacken jedes Schloss

2006 – Cars (Film) - Synchronstimme von Klang 1964 Dodge A100

2009 – Männersache

2011 – Der Zoowärter, Synchronstimme des Affen

2011 – Blutzbrüdaz, als Gefängnisinsasse

 

Live-Programme

2003 – Männer sind Schweine, Frauen aber auch!

2006 – Männer sind primitiv, aber glücklich!

2009 – Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!

2012 – Männer sind schuld, sagen die Frauen!

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