Simon Pegg (* 14. Februar 1970 in Gloucester, Gloucestershire als Simon John Beckingham) ist ein britischer Komiker, Schauspieler und Drehbuchautor.

Leben


Peggs Eltern waren der Jazzmusiker und Keyboardverkäufer John Henry Beckingham und die Beamtin Gillian Rosemary, geborene Smith. Als Pegg sieben Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden. Er nahm den Namen Pegg an, als seine Mutter erneut heiratete.

Er besuchte das Brockworth Gymnasium und später das Stratford Upon Avon College um englische Literatur und Theaterwissenschaft zu studieren. An der University of Bristol studierte er schließlich Schauspiel und schrieb seine Diplomarbeit zum Thema A Marxist overview of popular Seventies cinema and hegemonic discourses.

Die Serie Spaced, die Horrorkomödie Shaun of the Dead und die Actionpersiflage Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis zählen zu Peggs bekanntesten Arbeiten. In diesen drei Produktionen war er sowohl Hauptdarsteller als auch Drehbuchautor und arbeitete jedes Mal mit Regisseur Edgar Wright und Schauspielkollege Nick Frost zusammen. Letzterer ist auch im wahren Leben sein bester Freund und ehemaliger Mitbewohner.

Für Spaced erhielt Pegg mehrere Auszeichnungen, darunter den BAFTA-Award für die beste Sitcom und den British Comedy Award für den besten Comedy-Newcomer. Als begeisterter Zombiefilm-Fan hatte er einen Cameo-Auftritt in George Romeros Land of the Dead. Des Weiteren ist er neben Tom Cruise in dem Actionfilm Mission: Impossible III zu sehen und spielt im elften Film der Star-Trek-Reihe Scotty, der in der Originalserie von James Doohan verkörpert wurde. Beide Filme entstanden unter der Regie von Lost-Schöpfer J. J. Abrams, womit Pegg der einzige Schauspieler ist, der in beiden Kinofilmen Abrams’ mitspielte. Pegg ist großer Fan der Star-Wars-Reihe, was sich in zahlreichen Anspielungen in seinen Filmen widerspiegelt.

Pegg lieferte außerdem die Vorlage für den Charakter Wee Hughie der Comicserie The Boys des Autors Garth Ennis. Er schrieb das Vorwort für den Sammelband der ersten sechs Ausgaben (im englischen Original).

Am 23. Juli 2005 heiratete Pegg Maureen McCann in Glasgow. Sein Kollege Frost war Trauzeuge. Im Juli 2009 bekam das Ehepaar Pegg das erste Kind, eine Tochter. Pegg ist Pate von Apple, der Tochter von Chris Martin und Gwyneth Paltrow.

Filmografie (Auszug)

Fernsehserien

1995: Faith in the Future
1996: Asylum
1998: Is It Bill Bailey?
1999: Big Train
1999: Hippies
1999–2001: Spaced
2000: Jam (Radio- und Fernsehserie)
2001: Band of Brothers – Wir waren wie Brüder (Band of Brothers) (Miniserie)
2001: Brass Eye Special
2002: Look Around You
2004: Black Books
2004: I Am Not An Animal
2005: Doctor Who

Filme

1999: Guest House Paradiso
2003: The Reckoning
2004: Shaun of the Dead
2005: The League of Gentlemen’s Apocalypse
2005: Land of the Dead
2006: Mission: Impossible III
2006: Big Nothing
2006: Free Jimmy
2007: The Good Night
2007: Grindhouse
2007: Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis (Hot Fuzz)
2007: Run, Fatboy, Run
2008: New York für Anfänger (How to Lose Friends & Alienate People)
2009: Star Trek
2009: Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los (Ice Age: Dawn of the Dinosaurs) (Stimme)
2010: Burke & Hare
2010: Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader) (Stimme)
2011: Paul – Ein Alien auf der Flucht (Paul)
2011: Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn (The Adventures of Tintin)
2011: Mission: Impossible – Phantom Protokoll (Mission Impossible – Ghost Protocol

2012: Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen (A Fantastic Fear of Everything)

2012: Ice Age 4 – Voll verschoben (Ice Age: Continental Drift, Stimme)

2013: Star Trek Into Darkness

2013: The World's End

 

Josefine Preuß (* 13. Januar 1986 in Zehdenick, Kreis Gransee) ist eine deutsche Schauspielerin.

Karriere



Josefine Preuß wuchs in Potsdam auf. Als Kind spielte sie in der Potsdamer Theatergruppe Taifun und einige Kinderhauptrollen am Hans Otto Theater. Von 2000 bis 2003 war Preuß in der Kinderserie Schloss Einstein, die im KI.KA ausgestrahlt wird, als intrigant-zickige Anna Reichenbach zu sehen. Ihr Charakter entwickelte sich zu einer tragenden Rolle und machte sie populär. Im Februar 2006 kehrte sie für einige Folgen zurück. Später folgten diverse kleinere (unter anderem in Inspektor Rolle), aber auch größere (Jargo) Rollen. 2004 übernahm sie die Moderation des Kinderkanal-Journals Quergelesen, in dem sie Bücher für Kinder und Jugendliche vorstellte. Im selben Jahr spielte sie die Rolle der Nessie im ProSieben-Spielfilm Klassenfahrt – Geknutscht wird immer.

2005 verkörperte sie die Sophie in der ProSieben-Teeniekomödie Schüleraustausch – Die Französinnen kommen. Nach dem Abbruch der Schule besuchte Preuß die private Schauspielschule Die Etage in Berlin, brach diese im letzten Semester ab und drehte im Anschluss den Film Küss mich, Genosse!, in dem sie die Alexandra spielt. Im Herbst 2005 stand sie in Berlin für die erste Staffel der ARD-Vorabendserie Türkisch für Anfänger vor der Kamera. Nach Drehschluss der zweiten Staffel von Türkisch für Anfänger drehte sie in Prag für Dornröschen - Ab durch die Hecke, eine Episode aus der ProSieben Märchenstunde. Sie spielt darin die Hauptrolle. 2007 spielte sie die Hauptrolle in dem anspruchsvollen Kurzfilm Stühle im Schnee. Dieser handelt von einer Kindesvergewaltigung und erzählt die Geschichte der Flucht eines jungen Mädchens in die Welt der Phantasie, um der Realität ihrer Entführung und Vergewaltigung zu entrinnen. Im Sommer 2008 stand Preuß für weitere Folgen der Serie Türkisch für Anfänger vor der Kamera. Von Anfang April bis Anfang Juni 2011 stand Preuß mit ihren Serienkollegen für die Kinoadaption von Türkisch für Anfänger - Der Film, unter anderem in Berlin, München und Thailand, vor der Kamera.

Neben ihrer Arbeit für Film und Fernsehen lieh Josefine Preuß auch zahlreichen Hörbuchproduktionen ihre Stimme, darunter das Jugendhörbuch Siebenmeter für die Liebe von Dora Heldt, das im Frühjahr 2011 im JUMBO Verlag erschien. Preuß wohnt in Berlin.


Filmografie

Kinofilme

2004: Jargo
2005: Afterhour (Kurzfilm)
2007: Stühle im Schnee (Kurzfilm)

Fernsehfilme

2004: Inspektor Rolle: Herz in Not
2004: Das Mörderspiel – Die Blumen des Bösen
2004: Klassenfahrt – Geknutscht wird immer
2005: Schüleraustausch – Die Französinnen kommen
2006: Küss mich, Genosse!
2007: Die Märchenstunde – Dornröschen
2007: Zwerg Nase
2008: Eine wie keiner
2008: Männer und Frauen im besten Alter
2009: Die Märchenstunde – Der verflixte Flaschengeist
2009: Der Stinkstiefel
2009: Richterin ohne Robe
2010: Lotta und die alten Eisen
2011: Bermuda-Dreieck Nordsee
2011: Beate Uhse – Das Recht auf Liebe

Fernsehserien

1992: Dingsda
1998: ORB-Club
2000–2003, 2006: Schloss Einstein
2002: Pengo! Steinzeit
2004: Sabine – Kurzer Prozess
2004–2007: Quergelesen
2005: Abschnitt 40
2005: Im Namen des Gesetzes – Panik
2005-2008: Türkisch für Anfänger
2005: In aller Freundschaft – Eine Flamme im Wind
2005: SOKO Leipzig – Reinen Herzens
2006: SOKO Köln – Tod im Kaufhaus
2006: SOKO Rhein-Main – Schatten der Vergangenheit
2007: Beutolomäus und die Prinzessin
2007: Ein Fall für zwei – Mord im Museum
2007: Dell & Richthoven – Der süße Klang
2007: Das Duo – Echte Kerle
2007: Kommissar Stolberg – Eisprinzessin
2009: Familie Dr. Kleist
2009: Tatort – Vermisst
2009: Küstenwache – Russisches Roulette
2010: Danni Lowinski – Arm dran
2010: Der Staatsanwalt – Tod eines Schülers
2010: Tatort – Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen
2011: Doctor’s Diary – Folge 6: Autsch! Sturz von der Karriereleiter

Musikvideos

2011: Leuchtfeuer von EMMA6

Theater

1997: La finta semplice, Hans Otto Theater Potsdam
1999–2000: Damen der Gesellschaft, Hans Otto Theater Potsdam


Hörbücher

Beutolomäus und die Prinzessin (Hörspiel zur Serie)
Clementine (Sara Pennypacker)
Clementine schreibt einen Brief (Sara Pennypacker)
Das große Hamstermassaker (Katie Davies)
Die Auswahl – Cassia und Ky (Ally Condie)
Frosch oder Traumprinz (Hermien Stellmacher)
Für jede Lösung ein Problem (Kerstin Gier)
Ghostgirl (Tonya Hurley)
Philippa und die Traumfee (Liz Kessler)
Grimms Märchen (Brüder Grimm) (die Erzählungen: Der Wolf und die sieben, jungen Geißlein, Die Gänsemagd, Das Mädchen ohne Hände, Die sieben Raben)
Harriet - Spionage aller Art (Louise Fitzhugh)
Ich schreib dir morgen wieder (Cecelia Ahern)
Julie und Schneewittchen - Schlimmer geht's immer (Franca Düwel)
Maxi und Mo - Liebe und Co (Dagmar Geisler)
Saphirblau: Liebe geht durch alle Zeiten (Kerstin Gier)
Sehen wir uns morgen?? (Alice Kuipers)
Siebenmeter für die Liebe (Dora Heldt)
Smaragdgrün: Liebe geht durch alle Zeiten (Kerstin Gier)
Vorhang auf für Clementine (Sara Pennypacker)

 

Bastian Pastewka (* 4. April 1972 in Bochum) ist ein deutscher Schauspieler, Komiker, Synchronsprecher und Hörbuchinterpret.

Einem breiten Publikum wurde er Ende der 1990er Jahre durch die Sketchsendung Die Wochenshow bekannt, in der er fiktive Figuren wie Brisko Schneider und Ottmar Zittlau aus der Taufe hob, sowie im neuen Jahrtausend durch die Serie Pastewka.

Eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts ermittelte ihn 1999 als beliebtesten Komiker Deutschlands, im Jahr 2000 wurde er mit der Goldenen Kamera als bester Komiker ausgezeichnet.

 

Bastian Pastewka wurde als Sohn einer Grundschullehrerin und eines Agraringenieurs in Bochum geboren. Er wuchs in Bonn auf, wo er 1991 das Clara-Schumann-Gymnasium mit dem Abitur verließ und nach dem Zivildienst Pädagogik, Germanistik und Soziologie studierte. Das Studium beendete er 1993 ohne Abschluss. Bastian Pastewka lebt wahlweise in Berlin und Köln zusammen mit seiner Ehefrau Heidrun Buchmaier, Geschäftsführerin einer Künstleragentur.

 

Werk

 

Film und Fernsehen

1990er Jahre

Während des Studiums gründete Pastewka 1992 mit Bernhard Hoëcker und Keirut Wenzel die Comedy Crocodiles, die mit drei Bühnenprogrammen, zuletzt Wer schwängerte die Biene Maja?, überwiegend in Theatern rund um Bonn und Köln auftraten. 1997 löste sich das Trio auf. Ab Mitte der 1990er Jahre arbeitete Pastewka für den Hörfunk und vor der Kamera, darunter in den WDR-Jugendsendungen U30 und Lollo Rosso. Hier bot sich ihm die Möglichkeit, unter anderem mit dem heutigen Autor und Regisseur Alexander von Eisenhart-Rothe und der Buchautorin Mona Sharma weitere Medienerfahrung zu sammeln.

Breite Bekanntheit erlangte Pastewka durch die Sat.1-Wochenshow, deren Ensemble er von September 1996 bis Juni 2001 angehörte. Im Rahmen dieser Comedysendung verkörperte Pastewka verschiedene fiktive Figuren, darunter den Moderator Brisko Schneider, der sich durch tuntiges Verhalten, schwarze Lack- und Lederbekleidung sowie eine stark gegelte Frisur mit aufgemalten Koteletten auszeichnete. Als Parodie auf Erotikmagazine wie Liebe Sünde und Peep! führte er durch die Reihe Sex TV, in der er ebenfalls fiktive wechselnde Gäste interviewte und jede Ausgabe mit der Begrüßung „Hallo, liebe Liebenden“ eröffnete. Aufgrund der Popularität dieser Figur strahlte Sat.1 im Dezember 1999 in mehreren Folgen Briskos Jahrhundert Show aus, in der der Moderator als Protagonist auftrat. Zu den markanten Charakteren Pastewkas zählte ebenfalls die Figur des philosophierenden, aber verwirrt wirkenden Ottmar Zittlau, dessen optische Merkmale ein grüner Jogginganzug aus Ballonseide und eine zerzauste Blondhaarperücke bildeten. Als genervter Reporter, der regelmäßig bei dem von Ingolf Lück verkörperten Visionärrentner Herbert Görgens zu Gast war sowie in der Rolle des Roseninders, der mit der Frage „Wolle Rose kaufen?“ als Running Gag galt, stellte Pastewka zwei weitere Stammfiguren in der Wochenshow dar.

 

2000er Jahre

Im Jahr 2003 strahlte RTL die für den Adolf-Grimme-Preis 2003 nominierte Sendung Ohne Worte aus, der sich im Herbst 2004 eine zweite Staffel mit sechs Folgen anschloss. Inspiriert durch den britischen Komiker Rowan Atkinson, spielte Pastewka in diesem Format ausschließlich pantomimische Sketche und wurde dafür 2005 mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Nachdem das Reisemagazin Vox Tours ihn im Jahr 2002 auf eine Expedition nach Tunesien geschickt hatte, startete Pastewka 2004 mit einer neuen Reisecomedy bei RTL, im Rahmen derer er Indien, Japan, Russland, Fidschi, Vanuatu und Mexiko bereiste und Informationen über die Länder, Menschen und Kulturen mit komödiantischen Elementen verband. Die Reihe wurde mit einer Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis geehrt, für die Ausgabe Pastewka in Russland, in der der Komiker unter anderem in einem Kosmonautenzentrum an einem Parabelflug teilnahm und den Zustand der Schwerelosigkeit erlebte, erhielt er überdies eine weitere Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis 2005.

In Anlehnung an das US amerikanische Vorbild Lass es, Larry! begann Sat.1 im September 2005 mit der Ausstrahlung der bislang sechs Staffeln umfassenden Serie Pastewka, in der sich der Komiker selbst spielt und dreimal in Folge für den Adolf-Grimme-Preis nominiert wurde.

2004 übernahm Pastewka neben Oliver Kalkofe die Hauptrolle des Inspektor Very Long in der Edgar Wallace Hommage und Filmparodie Der WiXXer sowie der sich 2007 anschließenden Fortsetzung Neues vom WiXXer. Darüber hinaus fungierte er gemeinsam mit Kalkofe und Oliver Welke in beiden Filmen als Drehbuchautor.

Am 19. Dezember 2007 war Bastian Pastewka mit Anke Engelke in der Sat.1-Produktion Fröhliche Weihnachten! – mit Wolfgang & Anneliese zu sehen, einer Parodie auf verschiedene Weihnachtssendungen im deutschen Fernsehen. Im Rahmen dieser Show agierten die beiden Akteure in einer Reihe unterschiedlichster Charaktere und wurden dafür mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Deutschen Comedypreis 2008 ausgezeichnet. Am 5. Dezember 2009 waren Bastian Pastewka und Anke Engelke in der ZDF-Fernsehshow Wetten, dass..? bei Moderator Thomas Gottschalk in den Rollen Wolfgang und Anneliese zu Gast. Für die Moderation des Deutschen Fernsehpreises sowie den Auftritt bei Wetten, dass..? wurde Pastewka erneut für den Adolf-Grimme-Preis nominiert.

 

2010er Jahre

Pastewka gastierte 2011 mit anderen Kollegen wie Michael Kessler oder Oliver Kalkofe für den Gernsehclub auf verschiedenen Bühnen Deutschlands. Das Konzept war das gemeinsame Fernsehen mit dem Publikum in gemütlicher Atmosphäre, wobei die beteiligten Prominenten selbst ausgewählte Film- oder Serienausschnitte zeigten. Für die Zuschauer gab es teilweise kleine Boni, wie etwa die Vorschau auf eine zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgestrahlte Sendung mit Wolfgang und Anneliese.

Am 13. Mai 2011 wurde das erfolgreiche Format mit der Sat.1-Produktion Fröhlicher Frühling mit Wolfgang und Anneliese fortgesetzt, in der Volksmusiksendungen parodiert wurden.

Pastewka war zudem regelmäßig als Rategast in der Sat.1-Show Genial daneben zu sehen, welche 2011 eingestellt wurde.

2012 spielte er an der Seite von Judy Winter die Hauptrolle in der schwarzen Komödie Mutter muss weg, die von der Kritik positiv aufgenommen wurde.

 

Theater

Nach dem Ausstieg aus der Wochenshow entwickelte Pastewka mit Komiker Olli Dittrich sowie der Musicalsängerin Susie Frese und Gitarrist Ralf Hartmann ein Bühnenprogramm, das das Quartett in den Jahren 2002, 2003 und 2004 in weite Teile des Bundesgebiets führte. Während ihrer Auftritte präsentierten sie musikalische Parodien sowie komödiantische Duo- und Soloeinlagen, in denen Pastewka auch in die Rolle des Ottmar Zittlau schlüpfte.

Seit 2005 tritt er neben Christoph Maria Herbst, Michael Kessler und Jürgen Tonkel wiederkehrend in der Komödie Männerhort am Berliner Theater am Kurfürstendamm auf.[8] Aufgrund des anhaltenden Erfolgs bestritt das Ensemble 2008 eine bundesweite Tournee, Stationen waren unter anderem das Winterhuder Fährhaus in Hamburg und das Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen.

 

Hörbuch und Hörspiel

Neben seiner Tätigkeit als Fernseh- und Theaterschauspieler wird Bastian Pastewka auch als Synchron- und Hörspielsprecher sowie als Hörbuchinterpret beschäftigt. Initiiert von Komiker Jürgen von der Lippe und zunächst im WDR Hörfunk sowie in der „Langen Nacht“ des WDR Fernsehens ausgestrahlt, erschien im weiteren Verlauf der Tonträger Ja uff erstmal – Winnetou unter Geiern. In dieser Produktion wurde ein im Jahr 1955 für den Hörfunk adaptiertes und 45 Rollen umfassendes Hörspiel frei nach Abenteuerschriftsteller Karl May mit deutschen Komikern besetzt, neben Bastian Pastewka waren unter anderem Rüdiger Hoffmann, Herbert Knebel, Dirk Bach, Hella von Sinnen oder Mike Krüger beteiligt. 2001 übernahm er in der Folge Das Hexenhandy und 2010 Die drei ??? und der dreiTag eine Gastrolle in der Hörspielserie Die drei ???. Mit Der lachende Pessimist von Wilhelm Busch und Edgar Wallace – Die Romanfabrik (2007), herausgegeben von der Lit.Cologne, debütierte Pastewka 2007 als Hörbuchsprecher. 2009 war er in Peter Schwindts Fantasy-Hörspiel Morland. Die Rückkehr der Eskatay zu hören sowie in Kindergeschichten mit dem Bamberger Kasperl Spezial, einer Produktion zugunsten der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Darüber hinaus las er den Debütroman Neu-Erscheinung des Schriftstellers Michael Gantenberg (2009) und trat mit ihm im Rahmen einer Lesereise in verschiedenen Spielstätten Deutschlands auf. 2011 entstand das Hörbuch Urlaub mit Esel (auch von Michael Gantenberg), welches von Pastewka gesprochen wurde.

 

Synchronisation

Im Bereich der Filmsynchronisation wird Pastewka wie die Mehrzahl seiner prominenten Kollegen vor allem auf Rollen in Animationsfilmen besetzt, darunter in allen drei Teilen der Kinderbuchverfilmung Stuart Little als gleichnamige Hauptfigur (2001, 2003 und 2005), als Giraffe Melman in allen Teilen der DreamWorks SKG Produktion Madagascar (2005, 2008 und 2012), als Drohn Barry B Benson in Bee Movie – Das Honigkomplott (2007) sowie als Elefantenkuh Angie in Konferenz der Tiere (2010). In der britischen Sketch-Comedy-Show Die Mannohnekopf Show leiht er James Bachman seine Stimme. In der Weihnachten 2011 ausgestrahlten zweiteiligen ARD-Fernsehproduktion Nils Holgerssons wunderbare Reise sprach Pastewka den Gänserich Martin.

 

Trivia

Bastian Pastewka ist Fan des französischen Komikers Louis de Funès und der Hörspielserie Die drei ???. Im Rahmen eines Auftritts in der Sendung Wetten, dass..? vom 13. November 1999 zählte er als Gast auf der Wettcouch die ersten 40 Folgen der Detektivreihe auswendig auf. Darüber hinaus ist er in der Folge Das Hexenhandy, sowie im Special 2010 zu hören.

Zudem interessiert sich Pastewka für Filmsynchronisation und deren deutsche Sprecher. Dies führte zu der weit verbreiteten falschen Annahme, er habe nach einer Vielzahl an Gastauftritten in der Sendung Genial daneben seine erste Frage über die Begrüßung von Fluggästen auf dem Flughafen Köln/Bonn richtig beantwortet. Pastewka hatte jedoch bereits in früheren Folgen korrekte Antworten abgeliefert.

Außerdem veröffentlichte er im Jahr 2007 den Roman Der Wixxer zum gleichnamigen Film zusammen mit Oliver Kalkofe und Oliver Welke.

 

Filmografie (Auswahl)

 

1993: Das Wunder von Mâcon

1997: I'm Here

2000: Der Zimmerspringbrunnen

2002: Et kütt wie et kütt (Kurzfilm)

2004: Der WiXXer

2006: Reine Formsache

2007: Schwere Jungs

2007: Neues vom WiXXer

2008: Zwei Weihnachtsmänner

2009: Lulu & Jimi

2009: Männerherzen

2009: Die Bremer Stadtmusikanten

2010: Wir müssen reden! (Gastauftritt)

2012: Mutter muss weg

 

Fernsehunterhaltung

1996–2001: Die Wochenshow (Sketchshow, Sat.1) Rolle: Brisko Schneider, u.a.

seit 2005: Pastewka (Sitcom, Sat.1)

2007, 2009: Fröhliche Weihnachten – mit Wolfgang & Anneliese

2009: Moderation Deutscher Fernsehpreis 2009 (als Wolfgang Funzfichler des Volksmusik-Duos Wolfgang & Anneliese)

2011: Fröhlicher Frühling - mit Wolfgang & Anneliese

2011: heute-show, Gastauftritt

2012: Danni Lowinski, Gastauftritt

2013: Die große Tv-total-Prunksitzung, Gastauftritt mit Wolfgang & Anneliese und als Ottmar Zittlau

 

Synchronisation

2001: Stuart Little (Stuart Little)

2001: Kommando Störtebeker (Paul Bommel)

2002: Die Profis – Die nächste Generation

2002: Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden

2003: Stuart Little 2 (Stuart Little)

2005: Madagascar (Melman)

2005: Stuart Little 3 (Stuart Little)

2005: Der Kleine Eisbär 2 – Die Geheimnisvolle Insel (Nalle)

2007: Bee Movie – Das Honigkomplott (Barry B Benson)

2008: Madagascar 2 (Melman)

2008: Jagdfieber 2 (Fifi)

2009: Die Mannohnekopf Show (James Bachman)

2010: Megamind (Megamind)

2010: Konferenz der Tiere (Elefantenkuh Angie)

2011: Nils Holgerssons wunderbare Reise (Film) (Gänserich Martin)

2012: Madagascar 3 (Melman)

 

Auszeichnungen

1999

Romy – innovativste Programmidee für Die Wochenshow (als Teammitglied)

Deutscher Comedypreis – Beste Comedyshow für Die Wochenshow (als Teammitglied)

2000

Radio Regenbogen Award – Bester Komiker

Goldene Kamera – Bester Komiker

2003

Deutscher Comedypreis – Bester Comedian

2005

Bayerischer Fernsehpreis für Ohne Worte

2006

Rose d’Or

Sitcom-Darsteller

Preis der Presse

Deutscher Comedypreis – Beste Comedy Serie für Pastewka

Deutscher Fernsehpreis – Beste Sitcom für Pastewka

2008

Adolf-Grimme-Preis

Unterhaltung für Pastewka (nominiert)

Unterhaltung für Fröhliche Weihnachten

Bayerischer Fernsehpreis für Fröhliche Weihnachten! – mit Wolfgang & Anneliese (gemeinsam mit Anke Engelke)

Deutscher Comedypreis in der Kategorie Bestes Comedyevent für Fröhliche Weihnachten! – mit Wolfgang & Anneliese (gemeinsam mit Anke Engelke)

2009

Deutscher Comedypreis für Zwei Weihnachtsmänner (Beste TV-Komödie, gemeinsam mit Christoph Maria Herbst)

2010

Deutscher Comedypreis in der Kategorie Bestes Comedyevent für Fröhliche Weihnachten! – mit Wolfgang & Anneliese (gemeinsam mit Anke Engelke)

2011

Goldene Schallplatte für Pastewka 2. Staffel

Deutscher Comedypreis – Bester Schauspieler

2013

Prix Pantheon Sonderpreis Reif & Bekloppt

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