Adam Richard Sandler (* 9. September 1966 in Brooklyn, New York City) ist ein amerikanischer Schauspieler, Comedian, Produzent, Komponist, Synchronsprecher und Drehbuchautor.

Leben

Von 1987 bis 1988 spielte Sandler in The Cosby Show (1985–1989) die Rolle des Smitty. Er war außerdem Darsteller in der MTV Spielshow Remote Control, in der er unter anderem als „Trivia Delinquent“ oder „Stud Boy“ auftrat.

Nachdem er einmal spontan die Bühne in einem Club in Boston betreten hatte, begann Sandler regelmäßig in Comedy-Clubs aufzutreten. Während eines Auftritts in Los Angeles wurde er von dem Comedian Dennis Miller entdeckt. Miller empfahl ihn daraufhin dem Produzenten von Saturday Night Live, Lorne Michaels. 1990 wurde Sandler als Autor bei SNL engagiert und trat im Jahr darauf auch als Darsteller auf, indem er in der Show amüsante selbstgeschriebene Lieder sang, wie zum Beispiel The Chanukah Song, der 2009 von Neil Diamond auf dessen Album A Cherry Cherry Christmas gecovert wurde. Sandler verließ die Show 1996, um sich auf seine Schauspielkarriere zu konzentrieren.

Sandlers erster Schritt auf dem Weg zum Filmstar war der Kinofilm Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben, in dem er einen erwachsenen Mann spielte, der in der Schule die Klassen 1 bis 12 wiederholen muss, damit er seinen noch zögernden Vater überzeugen und dessen Hotelimperium übernehmen kann. Nach diesem Film folgten weitere, überraschend erfolgreiche Komödien wie Happy Gilmore (1996) und The Wedding Singer (1998).

Mit dem Film The Waterboy (1998) erreichte Sandler Starstatus. Obwohl die meisten seiner früheren Filme fast immer von den Kritikern verrissen wurden, wie auch die mehrmalige Auszeichnung mit der Goldenen Himbeere bestätigt, haben viele seiner neueren Filme, wie Punch-Drunk Love von Paul Thomas Anderson, fast ausschließlich positive Kritiken erhalten.

Das Publikum blieb Sandler und seinem Slapstick-Humor treu, was sich in Filmeinnahmen von 100 Millionen US-Dollar und mehr niederschlug. Sandler nahm in der Folge auch seriöse Rollen an, wie zum Beispiel in dem von Kritikern hochgelobten Film Punch-Drunk Love, für den er für einen Golden Globe nominiert war und den Chlotrudis Award-Publikumspreis gewann, und Spanglish. Außerdem wurde Sandler eine Zeit lang für die Rolle in dem Film Collateral (2004) in Betracht gezogen, die dann Jamie Foxx übernahm.

Sandler, der aus einer jüdischen Schauspielerfamilie stammt, gibt nur selten Interviews und schützt sein Privatleben weitgehend vor der Öffentlichkeit. Auf seiner Website wendet Sandler sich aber regelmäßig in Form von Videobotschaften an seine Fans, in denen er sie über seine Filmprojekte auf dem Laufenden hält und sie zu bestimmten Feiertagen grüßt. Im Jahr 1991 machte Sandler seinen Abschluss Bachelor of Fine Arts an der New York University.

Sandler ist mit dem Komiker Kevin James aus der Fernsehserie King of Queens befreundet. James sagte, dass er in der Serie gerne mit guten Freunden zusammengearbeitet habe und deshalb auch Sandler nicht fehlen durfte. 2007 traten beide zusammen in der Komödie Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme auf.

Sein Projekt Reign Over Me behandelt die Ereignisse des 11. Septembers 2001 und ist unter anderem mit Don Cheadle, Saffron Burrows, Liv Tyler und Jada Pinkett besetzt.

Am 22. Juni 2003 heiratete Sandler das Model Jackie Titone, im Nachspann des Films Big Daddy als Jackie Sandler aufgeführt, die er auf dem dortigen Set kennengelernt hatte. Sandler und Titone arbeiteten ein weiteres Mal in der Komödie Rent a Man – Ein Mann für gewisse Sekunden von Rob Schneider zusammen, bei der Sandler Produktionsleiter war. Darüber hinaus besitzt er eine eigene Produktionsfirma Happy Madison, benannt nach seinen Filmen Happy Gilmore und Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben.

Immer noch zählt Sandler laut dem amerikanischen Forbes Magazine zu den am besten verdienenden männlichen Schauspielern in Hollywood. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt er Gagen in Höhe von 30 Millionen US-Dollar und rangiert hinter Johnny Depp, Will Smith, Eddie Murphy, Mike Myers, Leonardo DiCaprio, Bruce Willis, Ben Stiller, Nicolas Cage und Will Ferrell auf Platz zehn.[4] Sandler und seine Frau haben zwei gemeinsame Töchter, die am 6. Mai 2006 bzw. am 2. November 2008 geboren wurden.

Im Februar 2011 erhielt Sandler einen Stern der Kategorie Film auf dem Hollywood Walk of Fame.

Andere Schauspieler, die regelmäßig in Sandler-Filmen auftauchen, sind Steve Buscemi, Chris Rock, John Turturro, Jon Lovitz, Clint Howard, Norm Macdonald, Nick Swardson und Sandlers Freunde Allen Covert, Peter Dante und Jonathan Loughran. Besonders Allen Covert spielt in Sandlers Filmen einzigartige und exzentrische Charaktere. Besonders hervorzuheben sind seine Rolle als Limousinen-Fahrer in „Eine Hochzeit zum Verlieben“, der 10-Sekunden-Tom in „50 erste Dates“ und Nickys Zimmergenosse in „Little Nicky“. Covert hatte seine erste Hauptrolle ebenfalls in einem von Happy Madison produzierten Film.

Filmografie

Filme

1989: Adam Sandler's Love Boat (Going Overboard)
1992: Shakes the Clown
1993: Die Coneheads
1994: Airheads
1994: Lifesavers – Die Lebensretter (Mixed Nuts)
1995: Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben
1996: Happy Gilmore
1996: Bulletproof – Kugelsicher
1998: Eine Hochzeit zum Verlieben (The Wedding Singer)
1998: Dirty Work
1998: Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden
1999: Big Daddy
2000: Little Nicky – Satan Junior
2001: Animal – Das Tier im Manne (Nebendarsteller)
2002: Punch-Drunk Love
2002: Mr. Deeds
2002: Hot Chick – Verrückte Hühner (Nebendarsteller)
2003: Die Wutprobe (Anger Management)
2003: Couch (TV) - (Kurzfilm)
2003: Blossoms & Blood (Kurzfilm)
2003: Pauly Shore Is Dead
2004: 50 erste Dates (50 First Dates)
2004: Spanglish
2005: Spiel ohne Regeln (The Longest Yard)
2006: Klick (Click)
2007: Die Liebe in mir (Reign Over Me)
2007: Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme (I Now Pronounce You Chuck & Larry)
2008: Leg dich nicht mit Zohan an (You Don't Mess with the Zohan)
2008: Bedtime Stories
2009: Wie das Leben so spielt (Funny People)
2010: Kindsköpfe (Grown Ups)
2011: Meine erfundene Frau (Just Go with It)
2011: Jack und Jill ("Jack and Jill")

2011: Der Zoowärter (Zookeeper, Stimme)

2012: Der Chaos-Dad (That’s My Boy)

2012: Hotel Transsilvanien (Hotel Transylvania, Stimme für Dracula)

2013: Kindsköpfe 2 (Grown Ups 2)


Fernsehserien

1987–1988: Die Bill Cosby Show
1990: The Marshall Chronicles
1990: Junge Schicksale (ABC Afterschool Specials)
1990–1995: Saturday Night Live
2007: King of Queens (Folge 203, Wild und gefährlich)

Produzent

2001: Joe Dreck (Joe Dirt) (Executive Producer)
2002: Meister der Verwandlung (The Master of Disguise) (Executive Producer)
2005: Deuce Bigalow: European Gigolo
2006: Die Bankdrücker (The Benchwarmers)
2006: Grandma’s Boy (Executive Producer)
2008: Leg dich nicht mit Zohan an
2008: Strange Wilderness (Executive Producer)
2008: House Bunny (Executive Producer)
2009: Der Kaufhaus Cop (Executive Producer)
2010: Kindsköpfe (Grown Ups) (Executive Producer)
2011: Born to Be a Star
2011: Der Zoowärter (Executive Producer)
2011: Meine erfundene Frau (Just Go with It) (Executive Producer)

2011: Jack und Jill (Jack and Jill)

2012: Der Chaos-Dad (That’s My Boy)

2012: Hotel Transylvanien (Hotel Transylvania)

2013: Kindsköpfe 2 (Grown Ups 2)

 

Willard Christopher Smith Jr. [ˈsmɪθ] (* 25. September 1968 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und RapperWillard Christopher Smith jr. wuchs als Zweitältester von vier Geschwistern in gutbürgerlichen Verhältnissen in Philadelphia auf. Sein Vater William C. Smith Senior, Ingenieur für Kältetechnik, war zu dieser Zeit Kühlgerätehersteller. Seine Mutter Caroline Smith ist Lehrerin.

Durch seinen frechen Charme bekam Will schon in seiner frühen Schulzeit den Spitznamen „Fresh Prince“.

Von 1992 bis 1995 war er mit Sheree Zampino verheiratet, mit der er einen Sohn hat. Seit 1997 ist er mit der Sängerin und Schauspielerin Jada Pinkett verheiratet. Pinkett Smith sollte in der Serie Der Prinz von Bel-Air seine Freundin spielen, wurde aber mit der Begründung, dass sie mit ihren 1,52 Metern zu klein sei (Will Smith ist 1,88 Meter groß), abgelehnt. Sie haben zusammen einen Sohn und eine Tochter. Sein Sohn Jaden ist ebenfalls als Schauspieler tätig und seine Tochter Willow debütierte 2007 in dem Film I Am Legend als Schauspielerin.

Schauspielerei


Smith gab am Anfang seiner Karriere viel Geld aus und zahlte zu wenig Einkommensteuer. Die US-Steuerbehörde verhängte schließlich eine Steuernachzahlung von 2,8 Millionen US-Dollar gegen Smith, sodass er dadurch einen Großteil seines Besitzes verlor und sein Einkommen gepfändet wurde. Smith war 1990 fast bankrott, als Benny Medina, ein Manager von Warner Brothers, auf ihn aufmerksam wurde. Er fand, dass die Geschichte vom „naiven, vorlauten Will aus Philadelphia“ in der Ortschaft Beverly Hills etwas Witziges und Fernsehreifes hatte. Dadurch wurde, basierend auf Smiths Werdegang, die NBC-Fernsehserie Der Prinz von Bel-Air konzipiert, die erfolgreich von 1990 bis 1996 produziert wurde. Obwohl Smith 1993 ein bemerkenswertes Leinwanddebüt in Das Leben – Ein Sechserpack hatte, wurde er erst in dem Buddy-Movie Bad Boys – Harte Jungs einem breiten Publikum als Leinwandschauspieler bekannt.

Die Matrix-Macher Andy Wachowski und Larry Wachowski boten ihm die Hauptrolle des Neo in der Matrix-Trilogie an. Smith jedoch lehnte die Rolle ab, um stattdessen in Wild Wild West mitzuspielen. Dadurch verhalf er Keanu Reeves zu dessen bisher größter Rolle. Smith äußerte zu Wild Wild West, dass er sich „schlecht dabei fühlt, dass die Werbung den Film als guten Film verkauft, obwohl es ein schlechter Film ist“.

Der Film Ali zeigt den Lebenslauf der Boxer-Legende Muhammad Ali alias Cassius Clay. Die Rolle brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein. Im Film Das Streben nach Glück agierte er an der Seite seines Sohnes Jaden. Für seine darstellerischen Leistungen wurde er dafür zum zweiten Mal für den Oscar nominiert, den er aber wiederum nicht erhielt. 2004 lieh er dem Winzlingsfisch Oscar in Große Haie – Kleine Fische seine Stimme.

Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt Smith Gagen in Höhe von 80 Millionen US-Dollar, wodurch er laut dem amerikanischen Forbes Magazine noch vor Johnny Depp (72 Millionen US-Dollar), Eddie Murphy und Mike Myers (je 55 Millionen US-Dollar) zum am besten verdienenden Hollywood-Schauspieler avancierte. Gleichzeitig gilt Will Smith auch als einer der sichersten Publikumsmagneten überhaupt. So wurde er von amerikanischen Kinobesitzern zum „kassenträchtigsten Star des Jahres“ 2008 gewählt.

Zwischen 1997 und 1999 gründete Will Smith die Produktionsfirma Overbrook Entertainment, die sowohl in den Bereichen Musik- und Fernsehunterhaltung als auch im Bereich Filmproduktion tätig ist und seitdem auch Filme produziert, in denen Will Smith oder Angehörige mitspielen.

Will Smith wird in den meisten deutschen Versionen seiner Filme von Jan Odle synchronisiert, in manchen Filmen auch von Leon Boden.

Für das Jahr 2012 ist der Film Men in Black 3 geplant


Musik

Seit seinem 12. Lebensjahr betätigte Smith sich als Rapper. Zunächst arbeitete er als DJ in verschiedenen Clubs in West-Philadelphia und lernte auf einer Party Jeff Townes kennen. Mit ihm spielte er einige Alben unter dem Namen DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince ein. Mit ihm gemeinsam gewann er den ersten Hip-Hop-Grammy überhaupt für den Song Parents Just Don't Understand. Einen weiteren Grammy erhielt das Duo für Summertime.

Seine Songtexte vermeiden Vulgärausdrücke. Das Wort „Fuck“ kam bislang nur einmal vor, und zwar in dem Lied Tell Me Why (auf dem Album Lost and Found), wo er es aber letztlich streichen ließ.

Der Rapper Bow Wow bezeichnete Smith als „bubble gum rapper“ (Kaugummi-Rapper), woraufhin Smith entgegnete, dass er „einem unreifen Kind keine Rechenschaft schuldig sei“.
(original: „I don't have to respond to an immature child.“).

Zu manchen Filmen, an denen er als Schauspieler beteiligt war, steuerte er zusätzlich die offiziellen Songs bei. So etwa bei Wild Wild West und Men in Black, wo die Songs jeweils während des Filmabspanns Verwendung fanden.


Filmografie

Als Darsteller

1992: Straßenkinder (Where the Day Takes You)
1993: Made in America
1993: Das Leben – Ein Sechserpack (Six Degrees of Separation)
1995: Bad Boys – Harte Jungs (Bad Boys)
1996: Independence Day
1997: Men in Black
1998: Der Staatsfeind Nr. 1 (Enemy of the State)
1999: Wild Wild West
2000: Die Legende von Bagger Vance (The Legend of Bagger Vance)
2001: Ali
2002: Men in Black II
2003: Bad Boys II
2004: I, Robot
2004: Jersey Girl (Cameo-Auftritt)
2005: Hitch – Der Date Doktor (Hitch)
2006: Das Streben nach Glück (The Pursuit of Happyness)
2007: I Am Legend
2008: Hancock
2008: Sieben Leben (Seven Pounds)

2012: Men in Black 3

2013: After Earth



Fernsehserien

1990: The Perfect Date
1990–1996: Der Prinz von Bel-Air (The Fresh Prince of Bel-Air)
1997: Happily Ever After: Fairy Tales for Every Child
2003–2004: All of Us
2006–2010: Entertainment Tonight
2007–2010: Caiga quien caiga

Als Produzent

2004: Saving Face
2005: Hitch – Der Date Doktor
2006: Das Streben nach Glück (The Pursuit of Happyness)
2008: Hancock
2008: Die Bienenhüterin (The Secret Life of Bees)
2008: Lakeview Terrace
2008: Sieben Leben (Seven Pounds)
2008: The Human Contract
2010: Karate Kid

2012: Das gibt Ärger (This Means War)

Als Synchronsprecher

2004: Große Haie – Kleine Fische (als Oscar)

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